Butternut Eintopf

Bei der regelmäßigen Frage, was man denn heute esse, schwankte ich wieder einmal zwischen Döner, Pizza und dem Besuch des hiesigen asiatischen Restaurants. Der Zufall kam mir aber zu Hilfe, indem er für ein Angebot an Kürbissen im lokalen Supermarkt sorgte. Kürbisse sind eine sehr dankbare Basis für eine Vielzahl an Gerichten, somit auch ideal, um sie mit anderen Angeboten zu mischen.

Neben Kürbis waren noch Champignons und Koteletts im Angebot, auch das passt doch gut. Noch etwas fette Brühe und Zwiebeln und das Abendessen war gerettet.



Die Champignons werden geviertelt, Zwiebeln in grobe Stücke gehackt, das Fleisch vom Knochen getrennt und gewürfelt. Der Butternut kann mit Schale genommen werden, ich bevorzuge ihn aber ohne. Ich schneide den Kürbis dazu in 4-5 Scheiben, hole die Kerne raus und schneide dann großzügig die Schale ab. Das Fruchtfleisch wird in grobe Stücke geschnitten und fertig ist die Vorbereitung.

Das Ganze kommt dann in einen Topf mit 0.5-1 Liter Wasser und Brühe. Da ich es gerne etwas kräftiger vom Geschmack mag, nehme ich Brühe für 2 Liter. Auf mittlerer Hitze köcheln lassen und hin und wieder nachsehen. Das Kochen dauert 20-30 Minuten, und das Essen ist fertig, wenn der Kürbis anfängt, zu zerfallen.

Die Vorbereitungszeit hängt schwer davon ab, wie lange man zum Zerlegen des Butternut braucht. Mit 30 Minuten war ich da nicht rekordverdächtig, aber ich lasse mich beim Kochen auch nicht hetzen.

Die Kochzeit hängt sehr von persönlichen Vorlieben ab. Da der Butternut einen recht süßlichen Geschmack hat – im Kontrast zum Rest der Zutaten – gefällt es mir sehr, wenn er noch in Stücken vorhanden ist. Das macht das Essen interessanter, da die Geschmäcker während des Essens wechseln. Wer lieber ein durchgängiges Geschmackserlebnis erzielen möchte, kann aber auch länger kochen oder einen Pürierstab nehmen.