Der lange Weg zur eigenen RGB-LED-Ansteuerung, Teil 3

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Aufgebaut auf einem Breadboard (bzw. Steckplatine) sieht die Schaltung natürlich ganz anders aus. Für R1 musste ich 2 220 Ω-Widerstände in Reihe schalten (etwa 440 Ω, es sind 5%-Toleranz-Widerstände), ich hatte nichts passenderes, und das ist nah an den berechneten 480 Ω dran (Fehler von 8,3%…). Die LED (D1) ist eine orangene mit 1,8 Volt Vorwärtsspannung, womit dann auch R2 neu berechnet werden muss. Das sind in der Theorie (12 V – 1,8 V) / 0,02 A = 510 Ω. Auch hier wieder war nichts passendes dabei, also passen 220 Ω + 330 Ω = 550 Ω recht gut. Der Transistor ist wie schon erwähnt ein BC547C.

Eine LED ist aber recht lächerlich, insbesondere wo sich dann die Frage stellt, warum ein Transistor notwendig sein sollte. Ich habe hier 5 Module an superhellen (naja) weißen LEDs rum liegen, die nominal mit 12 V und 40 mA betrieben werden. Die Strombegrenzung ist in die Module eingebaut, somit sind dabei die Vorwiderstände nicht notwendig. 5 Stück parallel geschaltet ziehen in meinem Beispiel 154 mA, auch wenn es theoretisch 200 mA sein sollten.