git – Übersicht über den Stand von Branches

Da ich es auch immer wieder vergesse, schreibe ich es mir hier auf…

git for-each-ref --sort=committerdate refs/heads/ --format='%(HEAD) %(color:yellow)%(refname:short)%(color:reset) - %(color:red)%(objectname:short)%(color:reset) - %(contents:subject) - %(authorname) (%(color:green)%(committerdate:relative)%(color:reset))'

Damit zeigt git alle bekannten Branches an, mit dem letzten Kommentar, sowie, wann der erfolgt ist. Das ist gerade dann nützlich, wenn man eine Übersicht über den Stand braucht, in dem man nicht regelmäßig arbeitet.

Die Originalbeschreibung gibt es bei Stackoverflow: How can I get a list of git branches, ordered by most recent commit?

Ebay, Betrugsversuch

Wieder einmal beglückt mich Ebay mit der Hässlichkeit der Welt. Eine Bekannte von mir fand ein Angebot, das zu schön schien, um  wahr zu sein. Ein Gerät, zum Preis von der Hälfte des normalen Neupreises, neu, „OVP, Händler“.

Händler: also Gewährleistung und 14 Tage Rückgaberecht, allerdings war das Verkäuferkonto nicht als Händlerkonto eingerichtet.
Kann ja mal passieren.
Das Konto hatte 10 Bewertungen als Verkäufer, alle über ein Jahr her.
Man kann ja langsam anfangen und dann Pause machen.
Von dem Gerät seien 5 Stück verfügbar zum Sofortkauf, die gingen auch wegen des Preises innerhalb von 2 Stunden weg.
Ungewöhnlich, nach über einem Jahr Pause, aber naja.
Nach dem Kauf erhält man ja eine Email mit Kontaktdaten. Etwas Paranoia vorausgesetzt, wartet man auf diese Mail und prüft dann, ob die Daten des Handelspartners stimmen. Etwas Geschick bei der Benutzung von Suchsystemen schafft da Klarheit, ob die Person auch existiert – mit Nichexistenten kann man keinen durchsetzbaren Vertrag schließen.
Also auf „Kaufen“ geklickt, aber irgendwie kam keine Kaufbestätigung als Email von Ebay.
Alles sehr seltsam.
Verkäufer kontaktiert, um die Daten des Handelspartners zu erhalten – vielleich hat Ebay gerade einen Schluckauf. Es kam keine Reaktion, wie schon befürchtet. Wenn etwas zu gut aussieht, um wahr zu sein, dann ist es das meist auch nicht (nicht immer…).

Der Kauf war an einem Mittwoch, der Kontaktversuch am Freitag, am Dienstag dann eine Meldung an Ebay, dass das alles komisch aussieht, und der Kontaktversuch fruchtlos blieb. Dann Donnerstag kam eine Email von Ebay, dass doch bitte bezahlt werden solle, die Kontaktdaten des Verkäufers beinhaltend. Da stand dann ein Name, PLZ und Ort – eine Straße und Hausnummer fehlte(?). Kreatives Stalking per Google brachte dann noch eine Adresse und auch eine Telefonnummer. Ich habe dann am Freitag den originalen Inhaber des Ebay-Kontos telefonisch erreichen können, der schon am Mittwoch eine Meldung an Ebay abgegeben hatte, dass wohl sein Konto misbraucht würde.

Dann darauf den Montag abend erhielten wir von Ebay eine Meldung, dass der Kauf wohl eher nicht wirklich so voll und ganz zustande gekomme sei.

6 Tage nach unserer Meldung, 5 Tage nach Meldung des Kontoinhabers. Währenddessen wurden noch weitere Artikel angeboten und verkauft. Somit sind 9 (4 weitere für ‚unser‘ Gerät, 5 weitere für ein anderes) Personen möglicherweise auf einen Betrug mit einem gekaperten Konto hereingefallen. Mindestens die 5 für ein anderes Gerät hätten verhindert werden können, wenn die Reaktion von Ebay halb so lange gewesen wäre.

Naja, ist halt so, auf Ebay gibt es Betrüger, und die Plattform kümmert sich um kleine Betrugsfälle wenig. Ebenso wie um andere Zweifelhaftigkeiten.

Das Ende der Welt wie wir sie kennen?

Dienstag.

Wahl-Dienstag in den USA (in ein paar Sunden).

Trump oder Clinton?

Wer von den beiden ist am ehesten in der Lage, die gesamte Welt mit Krieg zu überziehen? Wer ist besser darin, die Diskrepanz zwischen arm und reich noch zu erhöhen? Wer wird es schaffen, mehr Wähler zu bewegen, gegen den anderen zu stimmen?

Und was lernt unsere Politik daraus?

Why is voting done on a Tuesday?

 

Reminder: If you’re in line when the polls close, they have to let you vote!

Kundendienst: wie informiere ich Kunden (nicht)?

Auf meinen Fahrten nach Frankfurt habe ich die Limonade Bizzl kennen gelernt. Und da ich Abwechslung mag, sind da ein paar Kästen zusammen gekommen. Allerdings war dann der Auftrag zum Ende gekommen, und ich kam nicht mehr bei dem Markt vorbei, wo ich die Kästen gekauft habe. Das Leergut steht also bei mir rum, und nur wegen ein paar Kästen wollte ich nicht unbedingt bis Frankfurt. Und hierzulande habe ich die Marke nur einmal kurz in einem Markt gesehen.

Bizzl hat aber zum Glück eine Webseite, auf der man nachsehen kann, wo es Händler gibt…
Dachte ich zumindest. Leider muss man für die Händlersuche ein Kontaktformular ausfüllen, und das ist schon unterirdisch. Ich meine, als Hersteller sollte es doch im eigenen Interesse liegen, dass Kunden sofort – quasi als instantane Triebbefriedigung – heraus finden, wo sie Produkte finden können. Sollte in meiner Nähe ein Markt das Zeug haben, würde ich wahrscheinlich noch einiges davon kaufen, aber ich weiß ja nicht einmal, wo … außer bei Frankfurt.

Bizzl Marktsuche

Chrome und die Größe des Appcache

Ein Kunde von mir hat eine größere Javascript-App, die prinzipiell offlinefähig ist. Da ich die Weiterentwicklung und den Support übernommen habe, hatte ich jetzt das Problem zu lösen, dass eine neue Version eben nicht korrekt offlinefähig war.
Beim Laden des Manifests gab es keine Beschwerden von Chrome, chrome://appcache-internals/ zeigte auch, dass es einen Eintrag gäbe. Sobald man aber die Netzverbindung trennt, um dann offline Chrome mit der App aufzurufen, gab es nur eine Fehlermeldung, dass keine Verbindung zum Server bestünde.

Nachdem ich geprüft hatte, dass alle referenzierten Dateien auch verfügbar sind, keine einzelne Datei zu groß ist (die größte war 4.9 MB), und auch der Code keine Probleme an der Stelle erzeugt, musste es die Gesamtgröße sein.
Leider gibt es zwar viele Informationen über Appcache, aber nichts darüber, wieviel Platz der einnehmen darf. In diesem Test wird geprüft, wieviel gespeichert werden kann, allerdings maximal 256 MB, außerdem wird nicht der Roundtrip getestet: was passiert, wenn nach dem Speichern der Browser geschlossen wird? Durch Rantasten hat sich dann gezeigt, dass es 256 MB sind. Dies stimmt für 4 Rechner, auf denen ich das ausprobiert habe. 262 MB sind auf jeden Fall zuviel.

Wirklich Testen ist auch ein größerer Aufwand, da zu große Appcache-Einträge offenbar erst beim Schließen von Chrome gelöscht werden.

Open Data NRW

Das freut mich ja, dass es in NRW offene Daten gibt. Damit kann man dann z.B. Karten mit Recyclingstandorten in Bonn aufbauen, und so auf seinem Mobiltelefon nachsehen, wo man am nahesten sein Altglas los wird. Kann Zeit und Geld sparen.

Jetzt wohne ich aber nicht in Bonn, sondern in Königswinter, was wieder zum Rhein-Sieg-Kreis gehört. Da gibt es diese Daten aber nicht, und das, obwohl doch die Open-Data-Initiative der Bundesregierung schon 2010 ins Leben gerufen wurde.

Ich frage mich natürlich, ob der Rhein-Sieg-Kreis diese Informationen nicht hat (manchmal würde mich so etwas nicht wundern), oder ob es einfach zu aufwändig ist. Einiges ist auch in Bonn in Kooperation mit den Freiwilligen von Openstreetmap entstanden, und mindestens diese Art von Daten existiert schon in dem OSM-Karten.

Ich bin mal gespannt, ich habe gerade gefunden, dass die Linke und FUW-Piraten einen Antrag gestellt haben.

Ssssssnake-Oil: Automatischer Kundenservice von Logistikunternehmen

Bald ist Ihr DPD Paket da – so begrüßt mich mein Postfach vor ein paar Tagen. In der Mail gab es dann ein paar Links, einer vor allem, der mich sofort interessiert hat. Da heißt es „Sie können die Sendung nicht entgegennehmen? Ändern Sie Ort oder Tag Ihrer Zustellung oder geben Sie mir eine Abstellgenehmigung.

Das klingt toll, und könnte mir durchaus nützlich sein, aber wie ist denn das mit der Abstellgenehmigung? Wenn ich dafür einen Auftrag erteile – ebenso wie der „Wunschort“ bei DHL – übernehme ich eigentlich direkt die Verantwortung dafür, falls die Ware abhanden kommt, bevor ich sie in Besitz genommen habe. Der Zusteller kann dann ohne eine Empfangsbestätigung die Lieferung ablegen. Wenn ich sie dann nicht finde – aus welchem Grund auch immer – bin ich der Verlierer, da zahlt keine Versicherung.

Unterstellen wir mal nicht, dass der Lieferant einfach keine Lust hat, und den Kram an der nächstbesten Haltegelegenheit aus dem Wagen wirft, oder sogar für sich selbst behält. Ebenso unterstellen wir mal keine böswilligen Nachbarn, die die Lieferung selber gut gebrauchen können. Nein, einfach nur der Fall, die Ware kommt beschädigt zu mir.

Laut den üblichen AGB müssen Schäden sofort dem Zusteller gegenüber reklamiert werden – verständlich, sonst könnte der Schaden ja auch erst in meiner Obhut entstanden sein. Liegt das Paket aber schon ein paar Stunden unbeaufsichtigt, so kann ein Verursacher für mögliche Schäden nicht wirklich benannt werden.

Also alles nicht so wirklich prickelnd, schließlich versendet man gerne versichert, damit im Fall eines Transportschadens – oder eines Abhandenkommens – wenigstens kein finanzieller Schaden zurück bleibt.

Wie erteile ich denn so eine Abstellgenehmigung?

Ich klicke einfach auf den Link in der Email:
DPD-Abstellgenehmigung-Email

Und ab da wird es dann lustig, wie zumindest ich finde:DPD-Abstellgenehmigung-Webseitel

 

Diese Sicherheits-Postleitzahl ist schon automatisch eingetragen! Sie steht aber auch zur Not in der Email drin, im Link finde ich sie aber noch überzeugender, schließlich ist sie dort simpelst automatisiert auslesbar:
http://www.paketnavigator.de/redirect.aspx?action=3&parcelno=B2C0123456789ABCDEF012345&zip=01234&locale=de_DE

Ohne irgendeine weitere Prüfung kann ich dann einen Abtellort wählen, bzw. auch, meine Adresse sehen:

DPD-Abstellgenehmigung-Webseite2

Oder – wenn mir danach ist, den Empfänger komplett ändern, solange die Postleitzahl die selbe bleibt:

DPD-Abstellgenehmigung-Webseite3

Alles Dinge, die massiv in die Verantwortlichkeiten hinsichtlich Versicherungsschutz eingreifen. Diese Daten sind Passwörter, so etwas verschickt man nicht in ungesicherten Emails! Wenn wenigstens die PLZ nicht in der Email, und schon gar nicht als Teil eines Links, wäre, dann gäbe es wenigstens einen Minimal-Schutz. Auch wenn das letztlich nicht viel hilft; ich bekomme dank eines Yahoo-Hacks sehr personalisierte Trojanermails, die Adresse und sogar meine private Telefonnummer enthalten.

Fazit: dieser „Datenschutz“ bei der DPD ist Snake Oil!

Und wo ich gerade diesen Link gesucht habe, kommt diese herrlich passende Werbung:
Snake oil bei Amazon

Wie geht es denn in diesem Zusammenhang der DHL?

Die Erklärung der DHL gibt es hier. Also auf paket.de registrieren, dafür benötigen wir eine Email-Adresse:
DHL-Wunschort-Emailadresse… und welche Adresse wäre hier passender als die des Posttowers? Damit registrieren wir uns jetzt:

DHL-Wunschort-RegistrierungDHL-Wunschort-Registrierung2

Und, siehe da, ich kann den Wunschort-Service nutzen:

DHL-Wunschort-WunschortDHL-Wunschort-Wunschort2

Dann gab es noch eine Verifizierungs-Email, damit der Server auch sieht, dass die Email-Adresse existiert. Und schon war der Wunschort aktiviert:

DHL-Wunschort-Wunschort3

Na, herzlichen Glückwunsch! Auch hier:keine Verifizierung, wer eigentlich den Auftrag erteilt hat. Auch hier: versicherungs-relevante Daten können von Anonymen geändert werden. Ich frage mich nur, ob der Bote das beim Posttower mitkriegt, dass es sich offensichtlich nicht um sinnvolle Angaben handeln kann. Naja, ich lösch den Auftrag mal lieber wieder.

Und wo ich da grad schon auf diesem Paket.de-Account bin: ich kann die Anmeldung gar nicht löschen. Sollte das nicht wegen Datenschutz-Gesetzen möglich sein?

Fazit: Sicherheit wird in Deutschland groß geschrieben, aber das haben wir nur der Grammatik zu verdanken.

Mercedes Bedienungsanleitung

Heute möchte ich Mercedes ein Lob aussprechen. Ich habe mir einen 16 Jahre alten Wagen gekauft (W210), bei dem natürlich nichts mehr an Papieren vorhanden war (außer Zulassung), insbesondere keine Bedienungsanleitung. Aber Mercedes hat ein Portal Mercedes Me, wo man sich kostenlos anmelden kann, und die Bedienungsanleitung als PDF hunter laden kann. Leider sind alle sonstigen Dienste für den Wagen nicht verfügbar, weil er in der Datenbank nicht gefunden werden kann. Aber immerhin!

Von daher: danke!

Nicht so dankbar bin ich dafür, dass die Auspuffanlage nicht lieferbar ist, dabei muss die getauscht werden. Jetzt bin ich auf Schrottplätze angewiesen. Und das nach nur 16 Jahren.

Ebay ist für Verkäufer wirklich nicht mehr nutzbar…

Da hatte ich das letzte Mal, als ich noch etwas verkauft hatte, mich ja schon sehr geärgert, dass betrügerischen Käufern immer mehr Macht gegeben wird. Mai 2015 hat man wohl beschlossen, dass auch Versand als Einnahme gelten kann, und es werden 10% der Versandgebühren als Ebay-Gebühr noch drauf geschlagen. Die Änderung hatte ich gar nicht mit bekommen, bevor ich vor kurzem etwas verkauft habe. Das ist mir jetzt in der Abrechnung aufgefallen.

Das ist jetzt wirklich nur noch eine Frechheit, schließlich zahle ich dann drauf, wenn ich tatsächlich anfallendes Porto da angebe. Nun denn, das war es jetzt wirklich, ich verkaufe nichts mehr auf Ebay. Die Wegelagerei sollen mal schön andere bezahlen.

git – Synchronisieren von allen repos und branches

Wenn ich das richtig sehe, dann sollte folgendes alle Repositories (und alle Branches) innerhalb eines Verzeichnisses aktuell halten. Ein wenig Output zum Prüfen wird mit erstellt. Dies ist nur, damit ich es selbst behalte. Außerdem dürfte es schon overkill sein.

for i in `ls`; do
    cd $i;
    pwd;
    git branch;
    echo "--------------";
    git branch -a;
    for branch in `git branch -a | grep remotes | grep -v HEAD | grep -v master`; do
         git checkout ${branch##*/};
         git fetch --all;
         git pull --all;
    done;
    cd ..;
done
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