Mercedes Bedienungsanleitung

Heute möchte ich Mercedes ein Lob aussprechen. Ich habe mir einen 16 Jahre alten Wagen gekauft (W210), bei dem natürlich nichts mehr an Papieren vorhanden war (außer Zulassung), insbesondere keine Bedienungsanleitung. Aber Mercedes hat ein Portal Mercedes Me, wo man sich kostenlos anmelden kann, und die Bedienungsanleitung als PDF hunter laden kann. Leider sind alle sonstigen Dienste für den Wagen nicht verfügbar, weil er in der Datenbank nicht gefunden werden kann. Aber immerhin!

Von daher: danke!

Nicht so dankbar bin ich dafür, dass die Auspuffanlage nicht lieferbar ist, dabei muss die getauscht werden. Jetzt bin ich auf Schrottplätze angewiesen. Und das nach nur 16 Jahren.

Ebay ist für Verkäufer wirklich nicht mehr nutzbar…

Da hatte ich das letzte Mal, als ich noch etwas verkauft hatte, mich ja schon sehr geärgert, dass betrügerischen Käufern immer mehr Macht gegeben wird. Mai 2015 hat man wohl beschlossen, dass auch Versand als Einnahme gelten kann, und es werden 10% der Versandgebühren als Ebay-Gebühr noch drauf geschlagen. Die Änderung hatte ich gar nicht mit bekommen, bevor ich vor kurzem etwas verkauft habe. Das ist mir jetzt in der Abrechnung aufgefallen.

Das ist jetzt wirklich nur noch eine Frechheit, schließlich zahle ich dann drauf, wenn ich tatsächlich anfallendes Porto da angebe. Nun denn, das war es jetzt wirklich, ich verkaufe nichts mehr auf Ebay. Die Wegelagerei sollen mal schön andere bezahlen.

git – Synchronisieren von allen repos und branches

Wenn ich das richtig sehe, dann sollte folgendes alle Repositories (und alle Branches) innerhalb eines Verzeichnisses aktuell halten. Ein wenig Output zum Prüfen wird mit erstellt. Dies ist nur, damit ich es selbst behalte. Außerdem dürfte es schon overkill sein.

for i in `ls`; do
    cd $i;
    pwd;
    git branch;
    echo "--------------";
    git branch -a;
    for branch in `git branch -a | grep remotes | grep -v HEAD | grep -v master`; do
         git checkout ${branch##*/};
         git fetch --all;
         git pull --all;
    done;
    cd ..;
done
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32″ Dual Fernseher DL32F286P3 bei REWE für 199 €

Beim Einkaufen fand ich heute bei REWE ein Sonderangebot für einen 32″ (81 cm) Full-HD Fernseher, DUAL DL32F286P3 für 199€. Passt perfekt bei mir ins Wohnzimmer, vor allem, weil da bisher noch nichts stand, also hab ich ihn gekauft. Wie bekannt sein dürfte, gibt es DUAL nicht mehr in der altbekannten Form, daher ist der Name kein Garant für Qualitäten irgendeiner Art.

Dieses Gerät nun wurde von der Firma VESTEL GERMANY GmbH importiert und unter dieser Marke in den Handel gebracht. Auf der DUAL-TV-Geräte-Website ist es folglich auch nicht zu finden. Wo ich grad da stöber: DUAL hat doch glatt noch ein 32″-HD-Ready-Gerät in der Liste. HD-Ready? Ernsthaft? In 2016? Naja…

Vestel Germany ist übrigens eine Niederlassung einer türkischen Firma, dieser DUAL-Fernseher garantiert direkt in China gefertigt. Hurra für die Globalisierung. Aber ich schweife ab, denn über welche Wege das Gerät zu mir kam, ist mir im Moment zu kompliziert.

Ich wollte auch gar nicht über den Fernseher lästern, im Gegenteil. Für den Preis habe ich nur einen echten Kritikpunkt: über HDMI scheint CEC nicht zu funktionieren. Zumindest kann ich meinen unter KODI laufenden Raspberry Pi nicht mit der Fernbedienung steuern, und das funktioniert per CEC eigentlich fehlerfrei. Wer nicht weiß, was CEC bedeutet, wird es wahrscheinlich nicht brauchen, womit das größte Problem an diesem Fernseher die meisten Leute gar nicht betreffen wird.

Das Bild ist prima, keine wirklichen Probleme mit den Sichtwinkeln, die Menüführung funktioniert und ist komplett in Deutsch (was offenbar nicht eine Selbstverständlichkeit ist, ich habe hier einen Fernseher, der eigentlich auf deutsch eingestellt ist, manchmal englische, oft – insbesondere im DVD-Bereich – spanische Texte ausgbit). Die Menüs sehen auch so aus, als wenn sie aus einem Guss sind. An manchen Stellen ist nicht ganz verständlich, warum bestimmte Optionen nicht änderbar sind, aber es ist nicht völlig unlogisch. Allerdings ist die Software eine Version V.0.5.8c, alles unter 1.0 sehe ich als Beta-Version an!

Lautstärke ist okay, bei Maximum werden die Lautsprecher übersteuert. Er hat auch einen kleinen Kompressor eingebaut, was ich gerade bei modernen Filmen sehr hilfreich finde. Dann sind Explosionen und Sprache wenigstens in etwa auf einem Lautstärke-Niveau. Zusätzlich akzeptable Equalizer. Die Lautsprecher sind sehr mittig angeordnet, aber das ist mehr eine Beobachtung als eine Beschwerde. Wenn man vernünftig weit weg sitzt, fällt das nicht auf.

Mir gefällt seht, dass beim Radio-hören (über digitales Kabel) das Bild komplett abschaltbar ist, dann wird für eine sinnlose Darstellung nicht unnötig Strom verbraucht.

Leider hat der Fernseher keinen echten, netzseitigen Schalter, sondern nur den Standby-Betrieb. Was er dabei verbraucht, habe ich mir noch nicht angesehen, und es steht auch nicht in der Betriebsanleitung (die übrigens ansonsten recht gut ist). Die Hintergrundbeleuchtung ist nur in 3 Stufen regelbar, die dunkelste ist mir nicht dunkel genug. Aber das ist eher ein speziellerer Wunsch von mir, im normalen Fernsehbetrieb sollte das kein Problem darstellen. Die Schärfe-Einstellung des Bildes ist mir nicht ganz klar; mit einer 1080p-Quelle über HDMI wird in den hohen Einstellungen das Bild massiv überschärft (normal), in den niedrigen aber scheint es verwaschen zu werden. 6 sieht mir im Moment so aus, als wenn es Pixel-genau wäre. Das Postprocessing, was mit DVB-T-Signalen gemacht wird, liefert ein schönes Bild, offensichtlich wird dort interpoliert.

Ich habe noch nicht getestet, welche Formate das Gerät über USB akzeptiert, noch, wie es als PC-Monitor funktioniert (bei 32″ finde ich es eh etwas groß dafür). DVB-C, analog-Kabel und DVB-T funktionieren bei mir mindestens so gut wie mit anderen Geräten, die Sateliten-Funktionen kann ich dank fehlender Schüssel nicht testen.

Mein Fazit: für den Preis auf jeden Fall ein gutes Gerät. Wie lange der hält weiß natürlich keiner. Bild und Ton gefallen mir. Wenn jetzt noch CEC funktionieren würde…

Eigentlich wollte ich nur kurz meinen Eindruck der letzten 4 Stunden niederschreiben, und darüber jammern, dass CEC nicht funktioniert. Und dann ist es jetzt doch ein langer Artikel geworden, war nicht so geplant.

Atmel Mikrocontroller Programmieren mit Olimex AVR-ISP-MK2

Ich wollte ein Projekt mit AVR Mikrocontrollern machen. Zum einen, weil ich glaube, dass das für mein aktuelles Problem eine gute Idee ist, zum anderen, weil ich mal einen µC programmieren wollte. Auf Mikrocontroller.net gibt es ein Tutorial, das am Ende der Hardwareeinführung schön schreibt, dass man erst weiter machen soll, wenn die IDE mit der Hardware spricht….

Dafür habe ich mir bei Pollin den Olimex AVR-ISP-MK2 Programmer gekauft. (Bei Pollin 34,95€ + 4,95€ Versand, bei Olimex direkt 19,95€ + 15,76€ Versand).
Mit dem Atmel Studio 7 unter Windows 7 wollte der zunächst nicht laufen, die Fehlermeldung war „Unable to connect to tool AVRISP mkII (000200212345)“. In dieser Diskussion habe ich zum Glück eine Lösung dafür gefunden: Zadig mit dem Treiber libusb-win32. Allerdings habe ich auch Meldungen gefunden, dass das nicht zuverlässig sei, mal sehen.

Alleine mit dem Umstellen des USB-Treibers hat es bei mir immer noch nicht funktioniert. Erst, als der Olimex Programmer direkt an einem USB-Port am Rechner hing, und nicht – wie vorher – an einem USB-Hub, konnte ich das erste Programm tatsächlich zum Laufen bekommen.

Was ich im Moment so mache

Falls sich das jemand gefragt hat – schließlich gab es schon länger keine Beiträge – ich bin leider sehr beschäftigt. Zum Einen spiele ich jetzt Bowling im Ligabetrieb, auch wenn mein offizieller Schnitt im Moment noch 151,6 ist. Um das zu verbessern trainiere ich 2mal die Woche, mit langsam wieder steigenden Punkten. Ich habe seit ein paar Monaten einen Trainer durch den Verein (nein, ich bin nicht für die Webseite verantwortlich). Der hat einiges an meinem Spiel geändert, sodass die Gewöhnung daran meinen Schnitt um locker 20 Punkte nach unten ‚korrigiert‘ hat. Aber ich komme wieder auf das alte Niveau hoch. Bei den Vereinsmeisterschaften konnte ich mit einem Schnitt von 180 Punkten über 6 Spiele den 5. Platz erreichen.

Zum anderen versuche ich seit ein paar Monaten, mit einer internationalen Holding Tango zu tanzen. Ich dachte ja, ich wäre etwas aus der Politik raus, nachdem ich meinen Job bei einer NGO gekündigt hatte, aber leider: nein. Es ist wieder der größte Teil meiner Arbeit, politisch zu agieren.

CnMemory: Support scheint nicht zu existieren

Vor einigen Tagen hatte ich etwas Probleme mit CnMemory beschrieben. Leider sind die bis heute nicht behoben. Unter der Telefonnummer geht immer noch nur ein Band dran, meine inzwischen mehrfachen Mails wurden nur mit dem selben Autro-responder beantwortet, es scheint, als wenn Support zwar groß geschrieben wird, aber leider nicht gelebt wird.

Egal, was die mögliche Antwort von CnMemory oder I-Onik gewesen sein könnte, wenn ich bei Problemen gar keine Reaktion kriege, ist das ganz klar für mich das Zeichen, dass dieser Laden gar nichts taugt. Zum Glück sind es bei mir nur recht billige Teile gewesen, aber der Laden produziert auch etwas teurere Geräte. Wenn ich mir nur vorstelle, dass ich etwas Teures von CnMemory oder IOnik gekauft hätte, bei dem etwas nicht funktioniert, dann wird mir ganz schlecht. So vollkommen ohne Support, das halte ich für fahrlässig und extrem kundenfeindlich.

CnMemory Spaceloop externes USB 3.0 Festplattengehäuse – Revision 1.1

Hier freute ich mich noch darüber, wie gut ich die Gehäuse finde, allerdings gilt das leider nicht mehr so ganz. Ich habe ein paar nach bestellt, und leider eine neue Variante erhalten. Diesmal kamen sie von Pollin auch nicht in einer Retailpackung, sondern in Plastiktüten, aber das nur am Rande.

CnMemory hat ein paar Sachen geändert, statt eines KTec-Netzteils gibt es jetzt eins von Asian Power Devices. Aber vor allem gibt es eine andere Platine, die Revision 1.1.

Der große Unterschied ist, dass die alte Version Festplatten mit einer Sektorengröße von 512 Byte meldete, die neue aber Sektorengrößen von 4096 Byte nimmt. Damit ist die gesamte Plattengeometrie durcheinander, und auf der Platte befindliche Daten sind nicht mehr lesbar. Schon die Partitionierungsdaten sind nicht lesbar. Damit ist die neue Revision nicht nur nicht kompatibel zu Platten, die mit der alten Version genutzt wurden, sondern insbesondere auch nicht mit Platten, die am internen Festplattencontroller eines PCs genutzt wurden.

Nur um auszuschließen, dass es sich um spezifische Probleme mit Treibern oder Festplatten handelt, habe ich verschiedene Kombinationen probiert. Windows 7 / 8.1, Linux auf PC und Raspberry Pi, Festplatten von Western Digital, Toshiba und Seagate, mit Größen von 160 GB bis 3 TB: immer das Gleiche.

 

Ich habe heute versucht, den „Technischen Support“ zu erreichen. Auf der Webseite sind 2 Telefonnummern angegeben 01805 / 00251 sowie eine Festnetzdurchwahl. Die 01805-Nummer funktioniert nicht, kann sie auch nicht, da eine 01805-Nummer immer 6-stellig ist. Bei der Festnetzdurchwahl kommt sofort Musik, und nach längerer Zeit die Meldung, dass alle Serviceplätze belegt seien, ich solle es später versuchen, oder eine Email schreiben. Sechs (6!) mal habe ich es versucht… Ich glaube nicht daran, dass dort wirklich jemand erreichbar ist.

Auf meine Email kam eine automatische Antwort:
Betreff:
Abwesend: CnMemory Spaceloop USB 3.0 externes Festplattengehäuse
Inhalt:
Sehr geehrter Kunde,

Ihre E-Mail ist bei uns eingegangen und wird umgehend von uns bearbeitet.

Ich bin gespannt, wahrscheinlich muss ich die 3 Gehäuse als defekt zurück schicken.

Denon DRA-25 Reparatur: kein Mucks am Ausgang

Auf dem Flohmarkt habe ich einen Denon Receiver DRA-25 gekauft. Der Verkäufer meinte, es wäre ein Problem mit dem Netzschalter, aber ansonsten würde alles wunderbar funktionieren. Flohmärkte haben oft den Charme, dass Leute schwere Sachen gerne auch günstig los werden, Hauptsache, sie müssen sie nicht wieder nach Hause schleppen. Mit dem Wissen, und dem Argument, dass ich das im Moment nicht prüfen kann, kamen wir von 15 € auf 8 €. Im schlimmsten Fall hätte ich dann ein paar interessante Ersatzteile gekauft, im besten ein einfach zu reparierendes Gerät.

Es stellte sich dann heraus, dass natürlich der Stromschalter völlig in Ordnung war. Dennoch kam weder aus den Lautsprecheranschlüssen noch aus dem Kopfhörer auch nur ein Piep. Das kann viele Gründe haben, einer ist die Stromversorgung der Leistungstransistoren. Die Kühlkörper wurden allerdings warm, und die Spannung an den Kollektoren sah gut aus. Das Display funktionierte, und der Radioempfänger lieferte an den Ausgängen ein vernünftiges Signal.

Alle besseren Verstärker (und Denon gehört nun nicht wirklich zum Abschaum) haben Schutzmechanismen, wovon einer ein verzögerter Kontakt zu den Lautsprechern ist. Dafür wurde und wird ein Relais genommen, um jedes Einschaltknacken zu unterdrücken. Es wird gewartet, bis alle Komponenten einsatzbereit sind, damit auf die Lautsprecher nur klar definiert ein Tonsignal kommt. Allerdings konnte ich nach dem Einschalten nie das Klacken eines Relais hören, und auf der Platine war klar eins vorhanden. Der DRA-25 ist jetzt nicht so hochklassig, dass solche Geräusche aufwändig unterdrückt werden müssten, also dachte ich, das Relais könnte ein Problem sein.

Zum Glück war das Relais eine günstige Variante mit aufgestecktem Gehäuse, welches nur mit 2 Plastikklammern gehalten wurde. Nach Entfernen des Gehäuses lag das Relais offen, und ich konnte sehen, dass es sich nicht schloss. Messungen zeigten, dass sehr wohl nach ca. 10 Sekunden eine Spannung anlag.

Die Lösung war simpel: das Relais hatte sich verhakt, ein paar Mal den Mechanismus manuell betätigen löste das Problem. Der Denon funktioniert wieder, wenn auch die Schalter dank der üblichen Schmutzablagerungen noch etwas kratzen.